Über mich
Antje Grez, geboren 1974. Ich bin Sozialpädagogin, Leib- und Bewegungstherapeutin und Budōtherapeutin im Integrativen Verfahren.
Die Kampfkünste begleiten mich seit meiner Kindheit. In vielen herausfordernden Lebenssituationen waren und sind sie mir eine wichtige Stärkung und ein verlässlicher innerer Kompass. Diese Erfahrung weiter zu geben ist mir ein großes Anliegen. Ich erlebe es als eine Bereicherung, Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten, sie in ihrer Biographie zu verstehen und in ihrer Entwicklung und Entfaltung zu unterstützen.
In meiner Arbeit spielen gegenseitiges Empowerment und Solidaritätserfahrungen eine große Rolle. Und ich arbeite gerne im Team.
Ich bin oft draußen in der Natur, an der frischen Luft, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Mit Hingabe gärtnere ich in unserem naturnah gestalteten Kleingarten.
Ich bin sehr dankbar für die mir vertrauten Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten.
Ich lebe und arbeite in Berlin.

Lebensorte
Geboren wurde ich in Halle /Saale und habe dort meine Kindheit bis zum 12. Lebensjahr verbracht. Danach zog meine Familie nach Neustrelitz an die Mecklenburger Seenplatte. Zum Studium ging ich nach Potsdam und schließlich nach Berlin, wo ich seit 2001 lebe und arbeite.
Beruflicher Werdegang
- Aktuell: Vorbereitung auf die Überprüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Dozentin und Co-Trainierin am Institut für Budōtherapie und Lehrbeauftragte an der EAG-FPI
- Ausbildung Budōbasiertes Achtsamkeits- und Deeskalationstraining (bbAT, bbDT) am Institut für Budōtherapie
- Ausbildung am EAG-FPI (2013-2024): Leib- und Bewegungstherapeutin und Budōtherapeutin im Integrativen Verfahren
- Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin (Diplom)
- langjährige Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten und psychosozialem Unterstützungsbedarf in Berlin bei COMES e.V. (seit 2009)
- fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der sozailpädagogischen Gruppenarbeit und in der heilpädagogischen und therapeutisch-orientierten Begleitung von Menschen mit komplexen Traumatisierungen, Persönlichkeitsstörungen und Autismus (seit 2009)
- Projektentwicklungen (Therapeutisch-orientierte Angebote im Unterstützungsprozes; Gemeinschaftsgarten als „potential space“ (Winnicott 1974)) (seit 2020)
- Entwicklung und Durchführung fachlicher Weiterbildungen bei COMES e.V. (seit 2015)
Kampfkunst-erfahrungen
- Judo (Kindertraining) (1984-1987)
- Wado-Ryu Karate, Jiu-Jitsu und Selbstverteidigung für Frauen bei Petra Westerhofe und Bärbel Düsing, SchokoSport Berlin (2004-2018)
- Aikido und Qi Gong bei Konstantin Rekk, Tanden Dojo Berlin (2019-2022)
- Tai Chi Chuan (Ma Tsun Kuen Stil) bei Martin Neumann im Daozentrum Berlin (seit 2023)
Veröffentlichungen
„Die vier Wege der Heilung und Förderung in der Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten“ (Antje Grez 2024)
Engagement
Grundsätzlich bewegen mich gesellschaftliche Fragen zu sozialer Gerechtigkeit, Frieden und dem „guten Leben“ (Martha C. Nussbaum) für alle Menschen, weltweit. Die Haltung und der Mut, Unrecht und Missstände offen anzusprechen und das Wagnis, etwas zu ändern, haben mich bisher immer begleitet.
Als Dokumentarfilmerin durfte ich in andere Lebenswelten eintauchen. Diese Zeit war sehr bereichernd.
Seit 2020 arbeite ich im Team des Institutes für Budōtherapie.
Ich engagiere mich im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Integrative Bewegungstherapie (DGIB), dem Berufsverband der Integrativen Leib- und Bewegungstherapeut*innen.
Ich bin leidenschaftliche Gärtnerin. Gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin habe ich einen Kleingarten in Berlin. Diesen gestalten wir naturnah und bauen leckeres Gemüse und Obst an. Darüber hinaus engagieren wir uns für Artenvielfalt und Naturschutz. Die Welt braucht mehr Gärten.

